Diverses

Musikgesellschaft Bernhardzell

Wir haben die Musikgesellschaft genommen, weil wir uns dafür interessieren, was für Instrumente sie hat. Die Musikgesellschaft Bernhardzell ist eine Brass Band, was bedeutet, dass es nur Blechblasinstrumente und Perkussionsinstrumente (Schlagzeug) in der Band hat. Es spielen 40 Musikanten und Musikantinnen mit, darunter sind 16 Cornets, 2 Euphoniums, 4 Baritone, 4 EB-Hörner, 1 Flügelhorn, 4 Posaunen, 5 Bässe und drei Schlagzeuge. Sie machen an Musiktagen mit, haben jedes Jahr eine Musikunterhaltung und ein Kirchenkonzert. Es gibt die Musikgesellschaft schon seit über 200 Jahren, genau genommen wurde sie 1825 gegründet von Familien, die im Dorf lebten. Die prägenden Familien sind: Luder, Krapf, Keller und Düring. Die Förderung von jungen Musikanten und Musikantinnen ist für die MG Bernhardzell ein wichtiger Bestandteil eines funktionierenden und erfolgreichen Vereins, darum gründeten sie eine sogenannte Jugendkommission. Das Ziel ist es, den Einstieg in die Blasmusik schmackhaft zu machen und sie auf den Übertritt in den Stammverein vorzubereiten. Die Jungbläser können in eine Jugendband gehen, um einen Vorgeschmack für eine Band zu haben, bevor sie zur MG Bernhardzell wechseln. Die Jugendband spielt an Unterhaltungen, Kirchenkonzerten und an Musikwettbewerben. Es spielen nicht nur Jungmusikanten von Bernhardzell, sondern auch von Waldkirch und Andwil. Ich (Kevin) spiele auch in der Jugendband Andwil-Waldkirch. Am liebsten würde ich jetzt schon in der MG Bernhardzell spielen mit dem Euphonium, aber ich bin noch ein bisschen zu jung. In der Jugendband spiele ich am liebsten schnelle und laute Musik. Solos spiele ich natürlich auch gerne.

Autoren: Kevin & Marius

STV Bernhardzell

Gespräch mit Kevin Hengartner: 

Der STV Bernhardzell wurde im Jahr 1927 gegründet. Heute ist Kevin Hengartner Präsident des Vereins. Er turnt seit seinem 11. Lebensjahr im STV Bernhardzell. Zuerst war er im Vorstand für das Marketing zuständig, später übernahm er das Amt des Präsidenten. Der Verein setzt sich dafür ein, die Menschen im Dorf für Sport zu begeistern und besonders der Jugend sinnvolle Freizeitmöglichkeiten zu bieten. Im Vereinsjahr finden verschiedene Anlässe statt. Dazu gehören die Turnershow sowie das grosse 100-Jahre-Fest im Jahr 2027. Früher organisierte der Verein auch die Bigzell Party. Ausserdem nimmt der STV Bernhardzell regelmässig an zwei Cups und an einem Kantonalturnfest teil. Die aktive Jugend besucht zusätzlich ein Jugendturnfest. Die Jugis nehmen an Wettkämpfen wie dem Jugi Cup, dem Hallenjugiwettkampf und dem Toggenburgerspieltag teil. Besonders wichtig ist dem Verein der gute Zusammenhalt unter den Mitgliedern. Wenn man 20 Jahre im Verein ist, kann man Ehrenmitglied werden. Kevin Hengartner gefällt seine Aufgabe als Präsident sehr und er empfindet die Arbeit im Verein nicht als anstrengend. Seit seiner Zeit im STV Bernhardzell konnte der Verein bereits zwei Wettkämpfe gewinnen. Zum Schluss lädt der Verein alle Interessierten herzlich ein, einmal vorbeizuschauen. 

Ich bin selbst im Turnverein Bernhardzell und auch im KITU Hilfsleiterin. Ich gehe selber auch gerne in die Jugi. Ich bin seit ich 4 bin im Turnverein aktiv. 


Autorin: Noëmi 

Unser Wappen

Das Bernhardzeller Wappen besteht aus drei Teilen, nämlich aus drei roten Sternen, einem Fluss und der heiligen Wiborada. Auf dem Wappen kann man den Fluss erkennen, der die Sitter darstellt. Die drei roten Sterne stehen für die drei Teile von Bernhardzell. Diese Teile sind die Engi, das Schöntal und das Dorf. Wir finden die Lanze auf dem Wappen cool, die Wiborada sieht aus wie eine Beschützerin. Ansonsten finden wir das Wappen aber eher langweilig. 

Autoren: Matthias & Yaron 

ÖV in Bernhardzell

Bernhardzell ist ein kleines Dorf, in dem nur Postautos fahren, keine normalen Busse. Die nächsten Bahnhöfe sind Wittenbach und Arnegg. Die Kinder aus Bernhardzell besuchen die Oberstufe in Waldkirch und fahren jeden Tag mit dem Postauto zur Schule. In Bernhardzell gibt es insgesamt sechs Haltestellen: Lee, Schöntal, Engi, Toregg, Dorf und Bisihus. Die Postautos fahren normalerweise ungefähr jede Stunde. Am Mittag und zu den Pendlerzeiten fahren sie jedoch alle 30 Minuten. Die Postautos sind meistens sehr pünktlich. An Feiertagen gelten oft andere Fahrpläne, deshalb muss man vorher genau nachschauen, wann die Postautos fahren.

Die Strecke führt von Wittenbach nach Bernhardzell, weiter nach Waldkirch und danach nach Arnegg. Natürlich fahren die Postautos auch wieder zurück. Zusätzlich gibt es am Mittag noch eine Verbindung von Bernhardzell nach Engelburg.

Die Postautofahrerinnen und Postautofahrer sind sehr hilfsbereit. Sie helfen älteren Menschen beim Einsteigen, wenn diese Unterstützung brauchen. Ich fahre selbst oft mit dem Postauto und finde, dass die Fahrerinnen und Fahrer immer freundlich sind. Schade finde ich allerdings, dass manche Menschen die Postautos verschmutzen.


Autorin: Noëmi

Schulwege

Die meisten Kinder kommen mit dem Fahrrad in die Schule. Jedoch kommen auch viele Kinder zu Fuss in die Schule. Vom Kindergarten bis zur dritten Klasse dürfen die Kinder, die einen weiten Schulweg haben, mit dem Schulbus kommen. Sie werden geholt und wieder nach Hause gebracht von Pfister Reisen. Wenn die Kinder nachher in die vierte Klasse kommen, müssen sie mit dem Fahrrad kommen, ausser sie haben eine Spezialbewilligung, dass sie mit dem Bus kommen dürfen. Die meisten Kinder laufen immer an der Hauptstrasse entlang, weil das der Hauptweg ist. 

Ich finde, jeder hat einen speziellen Weg, denn jeder ist einzigartig. Und es ist schön, auch wenn man verschiedene Wege hat, kann man zusammenlaufen. 

Spezielle Wege von Schülern:

N.Z. muss oft am Morgen mit dem Bus von Berg nach Bernhardzell fahren. 

F.R. hat den Weg, der am meisten im Wald ist und auch der längste von allen Kindern, die mit dem Fahrrad oder zu Fuss kommen. 

L.O. hat den kürzesten Weg, weil er neben der Schule wohnt. 

S.E. ist der, der am meisten Höhenmeter hat, weil er auf dem Berg wohnt. 

F.E. hat den gefährlichsten Weg. Er wohnt im Bisihus direkt an der Strasse ohne Fussweg. 

Autorinnen: Noëmi & Loreen

"Wiborada-Weg"

Start: Hintereingang Wiborada 

Dauer: ca. 5 Minuten 

Entfernung: 0,3 km 

Spezielles: kurzer Weg, Infotafeln, Tiergehege, grosser Weidenbaum, Bänke 

Ziel: vor dem Wiborada 

Schwierigkeit: leicht 
Autor: Matthias

Rundgang Känguruhof

Start: Wiborada
Dauer:
ca. 25 min
Entfernung:
1.6 km
Spezielles:
Känguruhof, Kiesweg, Felder
Ziel:
Wiborada
Schwierigkeit:
leicht
Autor: Matthias

Sitterstrandweg

Start: Bushaltestelle Bernhardzell Dorf
Dauer: ca. 03:15 h
Entfernung: 12,2 km
Spezielles:  Sand und Kiesstrände, Feuerstellen, Bademöglichkeit und das Restaurant Erlenholz
Ziel:
Bushaltestelle Spisegg
Schwierigkeit: mittel 
Autor: Matthias